K+S
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Geschäftsbereiche der K+S Gruppe

Umsatzveränderung in % Q2/07 H1/07
Beseitigung - 15,1 - 10,1
Verwertung + 4,8 + 7,3
Recycling - 0,5 - 0,7
     
Entsorgung und Recycling Apr. - Jun. (Q2) Jan. - Jun. (H1)
Angaben in Mio. € 2007 2006 % 2007 2006 %
Umsatz 17,5 17,7 - 1,1 35,1 34,7 + 1,2
Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) 4,2 4,4 - 4,5 8,1 8,6 - 5,8
Operatives Ergebnis (EBIT I) 3,1 3,7 - 16,2 6,3 7,3 - 13,7
Operative EBIT-Marge in % 17,7 20,9   17,9 21,0  
Ergebnis nach Marktwertveränderungen (EBIT II) 3,1 3,7 - 16,2 6,3 7,3 - 13,7
Investitionen 0,4 1,3 - 69,2 1,1 1,6 - 31,3
Mitarbeiter am 30.06. (Anzahl) 34 34
             

In der Abfallverwertung wirkten sich weiterhin positive Effekte aus der seit 2005 verschärften Rechtslage zum Umgang mit Siedlungsabfällen aus. Auch das Aluminiumrecyclinggeschäft war von voll ausgelasteten Recyclingkapazitäten begünstigt. Das Geschäft der Abfallbeseitigung blieb dagegen wettbewerbsintensiv.

Umsätze nach Bereichen
Jan. - Jun. 2007
(Angaben in %)

Im Berichtsquartal erzielte der Geschäftsbereich einen Umsatz von 17,5 Mio. € (Q2/2006: 17,7 Mio. €). Der Umsatz in der untertägigen Abfallbeseitigung erreichte 2,6 Mio. € und lag damit um 0,5 Mio. € unter dem Vorjahreswert. Mengenrückgänge bei Einlagerungen konnten durch Mengensteigerungen bei Auslagerungen von Abfällen zur Wertstoffrückgewinnung nicht vollständig ausgeglichen werden. In der untertägigen Verwertung erreichten wir einen preis- und mengenbedingten Zuwachs von knapp 5 % auf 8,0 Mio. €. Der Umsatz im Recyclinggeschäft erreichte im zweiten Quartal mit 6,9 Mio. € das Niveau des Vorjahres. Umsatzrückgänge aufgrund niedrigerer Preise für Aluminiumgranulat konnten durch einen höheren Absatz von Schmelzsalz und Aluminiumgranulat ausgeglichen werden. Im ersten Halbjahr erreichte der Umsatz des Geschäftsbereichs 35,1 Mio. € und übertraf damit leicht den Vorjahreswert.

Im zweiten Quartal ging das operative Ergebnis um 0,6 Mio. € auf 3,1 Mio. € zurück; dies ist im Wesentlichen auf höhere Kosten im Bereich Recycling und auf gestiegene Frachtkosten zurückzuführen. In den ersten sechs Monaten erwirtschaftete der Geschäftsbereich ein operatives Ergebnis von 6,3 Mio. €; es liegt damit 1,0 Mio. € unter dem Vorjahreswert.

Für das Jahr 2007 erwarten wir ein im Vergleich zum Vorjahr ähnliches Umsatzniveau. Wir rechnen mit höheren Mengen an Rauchgasreinigungsrückständen zur untertägigen Verwertung sowie einer Belebung bei Auslagerungen von Abfällen zur Wertstoffrückgewinnung. Beim Recycling von Aluminiumsalzschlacken gehen wir weiterhin von einer Vollauslastung unserer Kapazitäten aus. Aufgrund tendenziell niedrigerer Aluminiumpreise ist jedoch mit begrenzten Erlösrückgängen zu rechnen. Vor diesem Hintergrund erwarten wir, dass das operative Ergebnis des Geschäftsbereichs das sehr gute Vorjahresergebnis nicht ganz erreichen wird.

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