K+S
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Geschäftsbereiche der K+S Gruppe

Geschäftsbereich Kali- und Magnesiumprodukte

Abweichungsanalyse in % Q1/08
Umsatzveränderung + 41,8
- mengen-/strukturbedingt - 13,2
- preis-/preisstellungsbedingt + 59,9
- währungsbedingt - 4,9
- konsolidierungsbedingt
   
Kaliumchlorid + 44,1
Düngemittelspezialitäten + 34,9
Industrieprodukte + 54,6
   
Angaben in Mio. € Q1/08 Q1/07 %
Umsatz 522,5 368,5 + 41,8
Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) 190,3 71,6 > 100,0
Operatives Ergebnis (EBIT I) 170,9 52,8 > 100,0
Investitionen 13,4 11,1 + 20,7
Mitarbeiter am 31.03. (Anzahl) 7.645 7.545 + 1,3
       

 

Marktumfeld

Das weltweit gute landwirtschaftliche Branchenumfeld hat dazu geführt, dass sich die stetig steigende Nachfrage nach Kalidüngemitteln auch im ersten Quartal fortgesetzt hat. Diese traf auf eine ohnehin schon bestehende Vollauslastung der weltweiten Kalikapazitäten und resultierte in Verfügbarkeitsengpässen bei sämtlichen Kalidüngemittelherstellern. Infolgedessen stieg das internationale Kalipreisniveau weiter kräftig an. Für die kommenden Monate wurden darüber hinaus bereits weitere substantielle Preiserhöhungen vereinbart bzw. angekündigt.

Umsatz nach Produktgruppen
Jan. – März 2008
(Angaben in %)

Umsatz

Im ersten Quartal stieg der Umsatz um knapp 42 % auf 522,5 Mio. €. Der Zuwachs ist auf deutliche Preisanhebungen zurückzuführen und glich negative Mengeneffekte sowie einen schwächeren US-Dollar mehr als aus. Im Segment Kaliumchlorid konnten höhere Preise vorwiegend absatzstrukturbedingte Mengenrückgänge deutlich überkompensieren; der Umsatz ist um 44 % auf 259,3 Mio. € gestiegen. Bei Düngemittelspezialitäten erreichte der Umsatz 194,0 Mio. € und lag damit preisbedingt um 35 % über dem Vorjahresniveau. Der mit Industrieprodukten erwirtschaftete Umsatz hat sich aufgrund positiver Preiseffekte um 55 % auf 69,2 Mio. € erhöht.

Ergebnisentwicklung

Das operative Ergebnis erreichte im ersten Quartal 170,9 Mio. € und hat sich damit mehr als verdreifacht. Höhere Durchschnittserlöse für Kali- und Magnesiumprodukte konnten preisbedingte Kostensteigerungen, insbesondere für Energie und Personal, sowie ein schwächeres Währungsergebnis deutlich überkompensieren.

Ausblick

Die aktuell erreichten Kalidüngemittelpreise sind deutlich höher als die Durchschnittspreise des vergangenen Jahres. Der daraus resultierende Preiseffekt im Umsatz sollte mindestens 60 % betragen. Wir erwarten für das Jahr 2008 ein Absatzniveau von knapp 8 Mio. t Ware (2007: 8,22 Mio. t Ware). Währungs- und Mengeneffekte werden sich zwar dämpfend auswirken, der erwartete Preiseffekt sollte jedoch diese Effekte sowie die Zunahme der operativen Kosten deutlich überkompensieren. Eine Vervierfachung des operativen Ergebnisses erscheint daher möglich.

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